Optik 3.1: Lichtbrechung: Der Knick der keiner ist

An der Grenze zwischen Luft und Wasser wird das Licht gebrochen, wenn der Lichtstrahl schief auf die Oberfläche fällt. Der Weg der einzelnen Lichtstrahlen ist unterschiedlich lang.

Wir haben gelernt, dass nicht alles ist, wie es zu sein scheint! Im ersten Experiment zum Thema Optik untersuchen wir, was alles gebraucht wird, damit wir etwas sehen. Ganz wichtig: Ohne Licht geht gar nichts, aber zwischen dem Bild eines Gegenstandes und dem Gegenstand selbst gibt es einen Unterschied.

Beim Knick der keiner ist, passiert Folgendes: Da das Licht sich in Luft schneller als in den Flüssigkeiten bewegt, erscheint der Stab geknickt. An der Grenze zwischen Luft und Wasser wird das Licht gebrochen, wenn der Lichtstrahl schief auf die Oberfläche fällt. Der Weg der einzelnen Lichtstrahlen ist unterschiedlich lang: Es gibt gewissermaßen eine Außen- und eine Innenbahn!

Beschreibung


Material für die Kinder:

  • zwei Gläser
  • Wasser
  • Öl
  • zwei Stäbe (Stifte oder Trinkhalme)
  • ein Lineal


Material für den Betreuer:

  • Keins

 

 

 

Wir füllen zwei Gläser halb voll mit Wasser und stellen einen Stab schräg hinein.

Beobachte von oben und notiere Deine Beobachtungen: Der gerade Stab sieht plötzlich geknickt aus!

Bewege den einen Stab, so dass er gerade im Glas steht. Siehst Du den Knick noch?

Jetzt gib in das eine Glas noch Öl hinzu und beobachte wieder.

Zeichne den Versuchsaufbau und überlege Dir, wie man den Knick im Wasserglas messen könnte.

Ergebnis: Die Erklärung ist, dass sich das Licht in Luft schneller als in Flüssigkeiten bewegt, deshalb erscheint der Stab geknickt. An der Grenze zwischen Luft und Wasser wird das Licht gebrochen, wenn der Lichtstrahl schief auf die Oberfläche fällt. Der Weg der einzelnen Lichtstrahlen ist unterschiedlich lang: Es gibt gewissermaßen eine Außen- und eine Innenbahn! Objekte im Wasser erscheinen angehoben: Man nennt dies deshalb optische Hebung.

Film: Im Untericht

Film: Das Experiment

Film: Die Erklärung

Download