Auftrieb 1.2: Wie sich der Wasserstand hebt

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Je mehr Wasser nach oben gedrückt (verdrängt) wird, desto eher wird aus einem Nicht-Schwimmer ein Schwimmer!

Dieses Experiment zeigt, dass das Wasser auf den Schwimmer reagiert. Der Schwimmer verdrängt das Wasser, deshalb hebt sich der Wasserstand. Die Kinder haben entdeckt, dass, wenn viel Wasser verdrängt wird, auch schwere Gegenstände schwimmen können. So wird aus einem Nicht-Schwimmer (wenig Verdrängung), eingesetzt in einer Plastikschüssel (viel Verdängung), ein Schwimmer!

Im nächsten Experiment werden wir entdecken, wie Verdrängung und Gewicht eines Schwimmers zusammenhängen!

Beschreibung

Material für die Kinder:

  • Ein hohes zylindrisches Gefäß mit Wasser
  • Verschiedene Gegenstände, die in das Gefäß passen (Steine, Korken, Knetgummi, Plastikschale, Muttern, Holz etc.).
  • Ein Lineal. Mit dem Lineal wird die Höhe des Wasserstandes gemessen.

Material für den Betreuer:

  • Keines.

 

 

 

Nun geben wir die Gegenstände in das Wasser hinein und beobachten Schwimmer und Nichtschwimmer. Aufgepasst: In der Plastikdose werden manche Nicht-Schwimmer zu Schwimmern!

Wir schreiben auf, um wie viel der Wasserstand ansteigt. Ergebnis: Schwimmer oder Nichtschwimmer? Die Unterscheidung fällt leicht, aber warum schwimmt der Stein in der Dose, wo doch Dose und Stein zusammen schwerer sind, als der Stein alleine? Das Gewicht ist offenbar nicht der alleinige Grund dafür, ob etwas schwimmt oder nicht! Zum Beispiel:

 

GegenstandSchwimmerNicht-SchwimmerWasseranstieg
KorkenX1 mm
SteinX4 mm
DoseX2 mm
Stein in DoseX20 mm

Die Tabelle zeigt: Je mehr Wasser nach oben gedrückt (verdrängt) wird, desto eher wird aus einem Nicht-Schwimmer ein Schwimmer!

Was bedeutet dies für Schiffe, die große Lasten tragen sollen?

Film: Im Untericht

Film: Das Experiment

Film: Die Erklärung

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